IBU verleiht Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Ressourceneffizienz an BASF

Berlin, 30.11.2015

Im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 27.11.2015 in Düsseldorf erhielt BASF den diesjährigen Sonderpreis „Ressourceneffizienz“, der von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und dem Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) als institutioneller Partner vergeben wurde. Ausgezeichnet wurden herausragende Strategien und Maßnahmen von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die zu einer Minimierung des Material-, Energie-, Flächen- und Wassereinsatzes beitragen sowie innovative Recycling- und Kreislaufkonzepte.

IBU-Geschäftsführer Dr. Burkhart Lehmann und NRW-Umweltminister Johannes Remmel überreichten den Preis gemeinsam an Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE.

Mit ihrem Verbundkonzept habe BASF über Jahrzehnte Maßstäbe für Ressourcen- und Energieeffizienz in der Chemieindustrie gesetzt, heißt es in der Urteilsbegründung der Expertenjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Neben der effizienten Nutzung von Rohstoffen und Energie hob die Jury aber auch die innovativen Geschäftsmodelle der BASF zur Nachhaltigkeit hervor, wie z. B. das „Mass-Balance“-Verfahren. Hier werden schon am Anfang der Wertschöpfungskette nachwachsende Rohstoffe in den bestehenden Produktionsverbund eingesetzt. Das Verfahren ermöglicht es, die Einsparung fossiler Ressourcen pro Produkt zu berechnen.

Dr. Burkhart Lehmann zeigte sich erfreut, dass die Wahl der Expertenjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ausgerechnet auf ein Unternehmen aus dem IBU-Mitgliederkreis gefallen ist. Auch in der Bauchemiesparte engagiere sich BASF bereits seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit – insbesondere im Bereich der Weiterentwicklung der normativen und konzeptionellen Grundlagen.

Dass sich die Baustoffindustrie ihrer Verantwortung für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen und eine nachhaltige Entwicklung bewusst ist, wurde auch an den anderen Nominierungen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in diesem Jahr sichtbar. So gehörten mit den Firmen Voigt & Schweizer, der Alpina Farben GmbH und dem IBU-Mitglied Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG gleich drei weitere Nominierte ebenfalls der Baustoffbranche an. Das interdisziplinäre Projekt „C³ – Carbon Concrete Composite“ wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Forschung ausgezeichnet. Der langlebige und flexibel einsetzbare Verbundwerkstoff ermöglicht eine Materialeinsparung von bis zu 50 % gegenüber herkömmlicher Bauweise.

In der Kategorie „Nachhaltiges Bauen“ ging der DGNB-Preis 2015, ausgelobt von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V., an ein generalsaniertes Wohnhochhaus im Schwarzwald. Im Ergebnis wurde nicht nur ein hochgradig energieeffizientes Gebäude geschaffen, sondern auch eines der modernsten Wohnhäuser der Innenstadt.

Die DGNB betreibt ein Gebäudezertifizierungssystem und setzt bei den Nachhaltigkeitsbewertungen von Gebäuden auf EPDs. Diese drei Buchstaben stehen für Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration), die ökobilanzbasierte Informationen über die Umweltwirkungen der Produkte auf ihrem Lebensweg ausweisen. EPDs sind gemäß der EN 15804 europäisch genormt, international anerkannt und genießen bei allen Gebäudezertifizierungs-systemen hohe Akzeptanz. Das IBU ist der bedeutendste Programmhalter für EPDs in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen stammen aus 17 Nationen.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.

Bild: Verleihung des Sonderpreises "Ressourceneffizienz" 2015 durch Dr. Burkhart Lehmann, Geschäftsführer Institut Bauen und Umwelt e.V. (1.v.l.) und Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (1.v.r.) an Margret Suckale, Mitglied des Vorstands der BASF SE (Mitte) gemeinsam mit den Nominierten Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG (2.v.l). und Dr. Uwe Gackstatter, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Diesel Systems Robert Bosch GmbH (2.v.r.). Quelle: Frank Fendler/Marc Darchinger


Adressen

Deutschland
Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU)
Panoramastr. 1
10178 Berlin
Tel.: +49 30 30 87 74 8 - 0
Fax: +49 30 30 87 74 8 - 29
info@bau-umwelt.com

Schweiz
Dr. F. Werner
Idaplatz 3
CH-8003 Zürich
Tel.: +41 44 2413906

Österreich
Sophie Kieselbach
Hütteldorferstraße 63-65 / 8
A-1150 Wien
Tel.: +43 1 890 78 20-12

Hier haben Sie die Möglichkeit, den IBU-Newsletter zu abonnieren.

 

 

Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU)  •  Panoramastraße 1  •  10178 Berlin  •  Tel.: +49 (0) 30 3087748-0  •  Fax: +49 (0) 30 3087748-29  •  info@bau-umwelt.com