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Ab 2010: Alle Dämmstoffarten bei IBU vertreten

Königswinter, 12. Januar 2010 – Mit dem Beitritt des IVPU–Industrieverband Polyurethan-Hartschaum vereint das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) nunmehr die komplette Angebotspalette aller am Markt vertretener Wärmedämmstoffarten.

Seit dem 1. Januar 2010 ist die Branchenlösung komplett: durch den Beitritt des IVPU – Industrieverband Polyurethan-Hartschaum sind nun alle Wärmedämmstoffarten im IBU vertreten. Das IBU sieht sich dadurch in seinem Ziel gestärkt, mit Umwelt-Produkt-deklarationen (EPDs – Environmental Product Declarations) neutral und transparent über die Umweltleistung von Baustoffen und -produkten zu informieren.

Neben den organischen Schäumen (Polyurethan, expandiertes und extrudiertes Polystyrol), die durch die Verbände IVPU, IVH Industrieverband Hartschaum und FPX Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff vertreten werden, sind auch die mineralischen Faserdämmstoffe mit den Marktführern Isover und Rockwool beim IBU vertreten. Hinzu kommen mineralische Dämmplatten von Calsitherm, Xella und Foamglas.

Aber auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zeigen ihr ausgezeichnetes Umweltprofil anhand der Umwelt-Produktdeklarationen des IBU. So haben bereits Knauf Insulation (früher Heraklith), die Schweizer Krono Group und die österreichische Egger Gruppe EPDs für Dämmstoffplatten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz erstellt. Zudem erarbeiten momentan das Schwarzwälder Traditionsunternehmen Gutex, die in Feldkirchen bei München ansässige Steico AG und die schweizerische Pavatex SA Ökobilanzdaten nach IBU-Standard.

Die genannten Firmen beweisen: die Akzeptanz der nach internationaler Norm erstellten EPDs des Institut Bauen und Umwelt steigt stetig. IBU-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans Peters ist daher sichtlich erfreut über das Interesse der Dämmstoffindustrie an einer Mitarbeit im IBU: „Wenn sich eine gesamte Branche zu unserer Arbeit bekennt, sehen wir darin die Bestätigung, mit EPDs neutrale Umweltinforma-tionen zur Berechnung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden zur Verfügung zu stellen.“

Für die Dämmstoffhersteller ergeben sich durch die Offenlegung der Ökobilanzdaten ihrer Produkte in einer EPD des IBU klare Vorteile: Mit einer Deklaration weisen sie wissenschaftlich fundiert und von neutraler Stelle überprüft nach, dass sich der Einsatz ihrer Produkte in Punkto Ökobilanz und Energieeffizienz schon nach kürzester Zeit rentiert. So lässt sich während der Nutzungsphase wesentlich mehr Energie einsparen, als für Herstellung, Verarbeitung, Transport und Entsorgung der Produkte benötigt wird – und dies macht ein nachhaltiges Produkt schließlich aus.